Dr. Surf
Was macht eigentlich Spyware? (12.10.2005)
Liebe Nutzer des Internet-ABC,
in letzter Zeit ist immer öfter von so genannter Spyware die Rede. Darunter verstehen Experten eher unerfreuliche Programme, die sich unbemerkt im Rechner ihrer Opfer einnisten, um sie ungeniert gezielt auszuspionieren.
Es gibt verschiedene Arten von Spyware. Einige spionieren 'lediglich' das Surfverhalten aus, andere haben es ganz konkret auf möglichst sensible Daten wie Kontodaten oder Kreditkartennummern abgesehen - um sie kriminell zu verwerten.
Die harmlosere Variante schaut dem Benutzer beim Surfen gewissermaßen 'über die Schulter', um seine Surfgewohnheiten auszukundschaften - und so gezielt Reklame präsentieren zu können, etwa in Form von Werbebannern oder als Popups. Weil Werbung im Spiel ist, ist in diesem Zusammenhang oft auch von Adware die Rede (von engl. ad=Reklame).
Weniger harmlose Spyware sammelt mehr Erkenntnisse über den Datensurfer und übermittelt die Daten ungefragt und unbemerkt an Dritte, etwa Webseitenbetreiber oder Warenversender. Ein solches Verhalten ist aus der Sicht des Datenschutzes zumindest bedenklich, mitunter sogar illegal. Darum versteckt sich Spyware meist - und wehrt sich mitunter sogar mit technischen Tricks, aus dem Speicher entfernt zu werden.
Mittlerweile kümmern sich manche Virenschutzprogramme um das Thema Spyware. Sie blocken einige Spyware-Programme ab. Es gibt aber auch Spezial-Software zum Auffinden und Entfernen von Spyware, etwa Spybot Search&Destroy, AdAware oder Microsoft Antispy. Die Programme sind kostenlos im Netz zu bekommen.









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