Samstag, 19. Mai 2012

Spieletipps

Animal Crossing - Let's go to the City

Screenshot des Spiels: Animal Crossing - Let's go to the City
 
Titel:
Animal Crossing - Let's go to the City
Erscheinungsjahr:
2008
Genre:
Simulation / Strategie  
 
System:
Wii Nintendo DS 
Preis in Euro:
50,00
Verlag:
Nintendo
ISBN:
 
Alter:
8
USK Wertung:
Freigegeben ohne Altersbeschränkung
 
Knuddelig, friedvoll und äußerst sozial: In der Openworld-Simulation "Animal Crossing" kommen Freunde der "Sims" voll auf ihre Kosten!

 
Spielspaß:
sehr gut
Bedienung:
sehr gut
Technische Qualität:
gut
Gesamtbewertung:
sehr gut


Beschreibung

Zum Inhalt gibt es wie bei allen Alltags-Simulationen wenig zu sagen, denn gerade den generiert der Besucher selbst. In der sehr fröhlichen und farbenfrohen Nintendo-Variante zieht der virtuelle Stellvertreter erst einmal in ein Dorf, in dem allerlei menschenähnliche Tiere wohnen. Auf dem Weg dahin stellt der kleine Nager Olli Fragen, anhand der Antworten des Spielers erstellt das Programm die eigene Figur. Auf Pump bekommt der Spieler die virtuelle Währung Sternis und so  steht schnell ein eigenes Haus in dem Dorf. Die Schulden dafür arbeitet der virtuelle Bewohner einige Wochen lang beim Händler Nook ab. Der hilfreiche Waschbär besorgt dafür zudem hilfreiche Gegenstände, wie etwa eine Angel, um Fische zu fangen, deren Verkauf die Sterni-Kasse füllt. Nach dem Abtragen der Schulden wartet der normale Dorf-Alltag.

Ebenso wie ein vorbestimmter Inhalt fehlt ein Spielziel. Stattdessen gilt es diverse kleine Geschichtchen durchzuleben, verschiedenen (eher unspektakulären) Tätigkeiten nachzugehen, zu shoppen, sich um die Inneneinrichtung des eigenen Heims zu kümmern, sich mit den Sorgen und Nöten des im Spiel gewonnenen Bekanntenkreis rumzuschlagen und sich auf Abwechslung vom Alltag wie Feste, Feiertage und ähnliches, zu freuen. Im Gegenteil zu "Die Sims" wartet hier weder die große Karriere noch die große Liebe. Langweilig gerät hier dennoch nichts.

Die anderen tierischen Bewohner wählt das Programm wie die Gestaltung des Dorfes per Zufallsprinzip aus, damit findet jeder Konsolen-Besitzer etwas andere Bekanntschaften in einer anderen Gegend vor. Auf Knopfdruck tratscht der selbst gesteuerte Einwohner mit den Mitbewohnern. Die Dialoge überzeugen nicht nur durch Abwechslungsreichtum, sondern auch durch ihren Humor. Durch Online-Anbindung passt sich die kleine Welt des Spiels den Wetterdaten der eigenen Region, dem tatsächlichen Tag- und Nachtwechsel sowie dem Datum an. Also nicht wundern, wenn zu Ostern oder Weihnachten seltsame Gestalten durch das Dorf laufen.

Wie bereits in der DS-Variante erlaubt das Spiel, das eigene Dorf zu verlassen. In der Wii-Fassung geht es aber, wie es schon der Titel verheißt, in die große Stadt. Dort warten neue Shops, ein Auktionshaus oder ein Friseur auf den Besuch.
Durch die ebenfalls von der DS-Fassung bekannte Multiplayer-Komponente geht es via Online-Verbindung in das Dorf eines anderen Spielers. Ein Chat per Mikrofon geht über den Tausch von Gegenständen und Textmessages hinaus. Die kindliche Comic-Optik wirkt zweckmäßig und passt zum Spielprinzip. Effektvolle detailreiche Grafik braucht es während der Erkundung in dieser Alltags-Simulation auch nicht, um zur Sight-Seeing-Tour zu motivieren.

Jungen wie Mädchen, Männer wie Frauen finden ihren Gefallen an diesem Spiel. Kinder ab sieben Jahren können sich eigentlich in der bunten Welt bewegen, vorausgesetzt sie können lesen, denn eine Sprachausgabe gibt es hier nicht. Wenn man aufhören will, dann geht man einfach ins Bett. Es wird automatisch abgespeichert.

Dieses pädagogisch begrüßenswerte Aus-und-Schluss-Spielprinzip für die Jüngsten wird aufgebrochen durch WiiConnect24. Hierbei handelt es sich um eine Zusatzfunktion der Nintendo Wi-Fi Connection, die es der Konsole ermöglicht, bei niedrigem Stromverbrauch auch im Standby-Modus dauerhaft online zu bleiben. Zwar können die Spieler so jederzeit Nachrichten von Freunden abrufen oder z.B. aktualisierte Informationen des Wetter- und des Nachrichtenkanals der Wii empfangen. Dies stört den Traum von der einfachen Ablösung aus der Online-Welt durch bloßes Hinlegen in das virtuelle Bettchen.

Ob die Online-Anbindung und der Chat über Mikrofon allerdings wirklich sicher ist, sollten Eltern vielleicht ab und zu mal überprüfen. Zur Sicherheit baute Nintendo ein, dass der Spieler den Friends-Code eines Freundes eingeben muss und beide müssen Offenheit im Spiel aktivieren.

Zum türkischen Bereich
Ausschnitt aus dem Poster zum Kongress

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Am 16. Juni 2012 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Technik, Essen: Kongress "Der Medienpass NRW in der Grundschule"

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