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Nicht von schlechten Eltern - Fernseherziehung in der Familie
Aktuelle Ausgabe des FLIMMO erhältlich - jetzt auch mit Tipps zu Internet, Spielen und DVDs

(07.10.2008)
Den Umgang mit dem Fernsehen lernen Kinder in erster Linie in der Familie. Wie selbstsicher und verantwortungsvoll dieser sein wird, hängt davon ab, wie gut sie im Elternhaus darauf vorbereitet werden. In der neuen Ausgabe zeigt der Programmratgeber FLIMMO, wie Eltern mit dem Fernsehen und den Vorlieben ihrer Kinder umgehen, welche Rolle das Fernsehen im Familienalltag spielt und welchen Konflikten sich Eltern immer wieder gegenüber gestellt sehen. Erweitert wird der Flimmo nun mit Tipps zu kindgerechten Angeboten aus den Bereichen Internet, PC- und Konsolenspiele und DVDs.
Fernseherziehung in der Familie
Für das Titelthema "Nicht von schlechten Eltern - Fernseherziehung in der Familie" hat sich FLIMMO in Familien umgehört. Dabei wird deutlich: Die Erziehungsstile sind so unterschiedlich, wie die Familienkonstellationen selbst. Einfache Rezepte für den richtigen Umgang mit dem Fernsehen gibt es daher nicht. Dennoch möchte FLIMMO einige Leitlinien aufzeigen, die als Grundlage für die familiäre Fernseherziehung dienen können:
- Kinder brauchen Vorbilder und Orientierung. Thematisieren Sie die Fernseh- und Medienvorlieben der Kinder.
- Kinder brauchen altersgerechte Angebote, die den Geschmack der Kleinen treffen, sie aber nicht überfordern.
- Fernseh- und Medienerziehung kann nur gelingen, wenn die Bezugspersonen an einem Strang ziehen. Tauschen Sie sich mit Verwandten, Erziehern und befreundeten Eltern aus.
- Das Aufzeichnen von Sendungen auf Video oder DVD kann hilfreich sein. Sie sind unabhängig vom Senderhythmus und vor allem jüngere Kinder haben Spaß daran, ihre Lieblingsfilme oder -serien mehrmals anzuschauen.
- Ein Wochenplan mit Zeitkontingent kann einen sinnvollen Orientierungsrahmen bieten.
- Ziehen Sie Grenzen, wenn das Fernsehen in der Freizeitgestaltung Ihres Kindes überhand nimmt. Übermäßiger Medienkonsum kann ein Hinweis dafür sein, dass Kinder Alltagsprobleme oder Ängste haben.
Noch mehr Infos rund um das Thema Kinder und Fernsehen
In der Rubrik "FLIMMO erklärt" sind künftig noch mehr Grundlageninformationen zum Fernseherleben von Kindern zu finden. Im Wechsel dazu bespricht FLIMMO an dieser Stelle auch Medienprodukte, die Fernseh-sendungen oder -figuren begleiten, wie zum Beispiel das PC-Spiel oder die Internetseite zur TV-Serie.
Stärker "Im Fokus" steht von nun an auch die Arbeit der FLIMMO-Redaktion: In jeder Ausgabe wird Eltern anhand einer ausführlichen Sendungsbesprechung gezeigt, was Kinder prima finden, welche Elemente Ecken und Kanten bereit halten können und warum bestimmte Inhalte nicht für Kinder geeignet sind.
Über's Fernsehen hinaus: Tipps zu Internet, Spielen und DVDs
Auch wenn der Fernseher nach wie vor an erster Stelle bei den Kindern steht, haben andere Medien wie das Internet oder Computer- und Konsolenspiele in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Mit der Doppelseite "Medientipps von FLIMMO-Partnern" greift FLIMMO diese Entwicklung auf. In Zusammenarbeit mit den Partnerprojekten Internet-ABC, Klick-Tipps, Top-Videonews und Spieleratgeber-NRW finden Eltern im FLIMMO ab jetzt auch Tipps zu kindgerechten Angeboten aus den Bereichen Internet, PC- und Konsolenspiele und DVDs.
Über FLIMMO
Der FLIMMO ist in vielen Apotheken, Arztpraxen, Bibliotheken, Schulen und Kindergärten kostenlos erhält-lich. Öffentliche Bezugsstellen finden Interessierte im Internet unter:
Der FLIMMO ist ein Programmleitfaden für Eltern und Erziehende. Er liefert Einzelbewertungen zu kinderrelevanten Fernsehsendungen und Beiträge zu medienpädagogischen Themen. Geprüft werden neben dem Kinderprogramm auch solche Sendungen, die sich zwar an Erwachsene richten, aber bei drei- bis 13-jährigen Kindern ebenfalls beliebt sind. Bewertet wird, wie Kinder mit bestimmten Fernsehin-halten umgehen und welche Verarbeitungsprozesse je nach Alter zu erwarten sind. Der FLIMMO liefert aber keine TV-Kritik, sondern betrachtet die Programme aus der Perspektive der Kinder.










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