Tipps & Tricks
Google Maps ist auch für Fußgänger und Radfahrer nützlich (05.05.2010)

In Stadtplan oder Straßenkarte schaut heute kaum noch einer, der eine Fahrt plant. Google Maps ist doch viel praktisch: Start und Ziel eingeben - und Sekunden später kennt man die optimale Route.
Zumindest als Autofahrer, denn Google Maps unterstellt grundsätzlich erst mal, dass sich der Besucher für eine autotaugliche Route interessiert. Weil es auf Autobahnen und Landstraßen besonders schnell vorwärts geht, werden die in den berechneten Routen sogar bevorzugt.
Doch was fürs Auto sinnvoll sein mag, macht für Radfahrer oder Fußgänger oft keinen Sinn. Auf Wunsch kann Google Maps aber auch deren Interessen berücksichtigen: Google Maps zeigt wechselt dann in einen speziellen Modus für Fußgänger und Radfahrer und erlaubt sogar das Nachjustieren der geplanten Strecke mit der Maus.
Dazu erst mal die Reiseroute wie gewohnt in Google Maps (maps.google.de) berechnen lassen. Sollte Google Maps neben der berechneten Autoroute einen alternativen Fußweg oder Radweg entdecken, meldet er in der linken Spalte "Ebenfalls verfügbar: Fußweg". Die Alternativstrecke für Wanderer oder Spaziergänger erscheint nach einem Klick auf "Fußweg". Zum gleichen Ergebnis kommt, wer das Listenfeld links neben der Schaltfläche "Route berechnen" öffnet und die Befehle "Fußweg auswählen" und "Route berechnen" klickt.
Der Clou für Individualisten: Sowohl beim Auto- als auch beim Fußgängermodus lässt sich der Kurs anpassen. Eine feine Sache, wenn jemand gezielt einen Umweg etwa durch einen Wald oder an einem See entlang bevorzugt oder viel befahrene Straßen meiden will. Hierzu den Kreis, der den Routenstandort anzeigt, bei gedrückter Maustaste zum gewünschten Zwischenziel schieben. Kurz darauf erscheint die Änderung links im Listenfeld aufgeführt, metergenau. So macht das Planen von Fahrtstrecken und Routen gleich noch mehr Spaß!









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