Dienstag, 22. Mai 2012

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Spiel und Spaß mit der WM - im Netz

(27.06.2006)

WM-Fans; Copyright: dpa

Elektronische Fußballspiele haben jetzt Hochkonjunktur, schließlich ist es verlockend, auch selbst mal den Pass zum ersehnten 1:0 zu verwerten, die Spitzenelf zusammenzustellen oder gar einen kompletten Verein zu managen. Ob auf PC, X-Box, Playstation oder Nintendo DS: Der Fußballspaß ist allgegenwärtig. Und das gilt auch fürs Internet, wo viele Spielplätze zum Kicken, Bolzen und Raten einladen.

Man muss noch nicht einmal ein Spiel verfolgt haben, um zu wissen, wann der Schlusspfiff gefallen ist, schließlich macht es das anschließende wilde Hupen auf den Straßen lautstark deutlich. Dieser lärmende Ausdruck von Lebensfreude ist Anlass für ein originelles Spiel bei Spiegel Online. 'Sind Sie ebenso Fußball- wie Hupen-Fan?' lautet die Frage und dann geht es um genaues Hinhören. Wenn beim Sieg der italienischen Mannschaft nur italienische und bei einem Sieg der französischen Mannschaft nur französische Autos hupen würden, wären Fiat, Alfa Romeo, Ferrari, oder Renault Citroen und Peugeot nur an ihrem Klang zu erkennen? Das kommt wirklich auf einen Test an.

Ums Raten geht es auch beim WM-Quiz des Internet-ABC.

Allerdings ist hier solides Fußballwissen gefragt. Etwa bei der Frage, warum der deutsche Nationalspieler Willi Schulz am 20. Juni 1970 nicht am Spiel seiner Mannschaft um den 3. Platz gegen Uruguay teilnehmen konnte. Und wer genug Fußballwissen vorweisen kann, schafft es schließlich bis in die Endrunde.

Raten und Gewinnen kann man beim WM-Angebot der Bundesregierung. In diesem Monat ist Wissen über die Weltmeisterschaft 1990 angesagt, etwa bei der Frage gegen welche Nationalmannschaft Thomas Häßler im letzten Qualifikationsspiel zur WM das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg erzielte. Als Hauptgewinn lockt ein Trikot mit den Unterschriften der deutschen Fußballnationalmannschaft. Außerdem werden je fünf Exemplare des Reiseführers '365 Orte im Land der Ideen' und des Computer-Lernspiels 'Trainings-LAGER' verlost. Bei diesem Spiel geht es allerdings weniger um Sieg und Weltmeisterschaft als vielmehr um Fairness, Toleranz und Zivilcourage. Das Computer-Lernspiel wird von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben.

Andere Spielangebote zur WM im Netz setzen weniger auf Fußballwissen, sondern eher auf Beintalent, schnelle Reaktion und Treffsicherheit. Etwa das beliebte ZDF-Torwandschießen. Das kann man ganz für sich allein spielen, im Duell mit Freunden per Internet oder E-Mail oder zu zweit an einem PC. Mit der richtigen Spielfigur, der passenden Schussstärke und dem entsprechenden Treffvermögen werden die Bälle garantiert in ihrem Ziel landen. Für Kinder gibt's das Spiel bei logo, dem ZDF-Magazin für Kinder. Hier kickt ein Roboter - leider steht hier ein Mehrspielermodus nicht zur Verfügung.

Wenn der Sandmann im Tor steht, heißt das noch lange nicht, dass Schnarchen angesagt ist. Beim lustigen Elfmeterschießen mit der beliebten Einschlaffigur jedenfalls kann man austesten, wie munter der kleine Kerl das Tor verteidigt.

Eine gelungene Mischung: Fußball und Flipper.

Dieser Mix garantiert, dass mit dem WM Flipper der Autolernwerkstatt nicht nur Kinder ihren Spaß haben werden.

Dribbeln was das Zeug halt - das verspricht der Dribbelkönig im WM Angebot der Bundesregierung. Rennen, Schießen und Trackling stehen auf dem Spielplan. Und das gleich viersprachig, nämlich deutsch, spanisch, englisch und französisch.

Auch digitale Spiele bedienen sich gern bei den erfolgreichen traditionellen Vorgängern, etwa bei Brettspielen oder Kartenspielen. Zu den beliebtesten Kartenspielen gehören die Quartettspiele. Dabei wetteifern zwei Spieler um den Besitz der Karten. Beim Autoquartett etwa. Und natürlich beim Fußballquartett. RTL bietet gleich zwei dieser Kartenspiele online: Fußball Quartett WM Classics und Fußball Quartett WM 2006.

Apropos Tradition im Sport: Als eine der ersten Videospiele ist die Tennis-Simulation Pong berühmt geworden. Und dabei ging es schlicht darum, einen Punkt auf dem Bildschirm mit zwei senkrechten Schlägern hin und her zu bewegen. Ein absolut minimalistisches Spiel, ohne 3-D, Sound und Spezialeffekte und trotzdem: Pong, mittlerweile ein Kultspiel, wird garantiert auch noch nach der WM 2006 gespielt.

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