Newsletter Nr. 13
E-Mailen

Die E-Mail ist der meist genutzte Dienst im Internet. Jeder kennt sie, jeder schätzt sie, die elektronische Post. Aber wer hätte gedacht, dass die Geburtsstunde der E-Mail bereits 1972 schlug? Sie feiert damit bereits ihren 35. Geburtstag.
E-Mail-Kommunikation ist "asynchron". Ähnlich einem Brief kann eine Mail verschickt oder gelesen werden, ohne dass der Absender bzw. Empfänger zur selben Zeit am Computer weilt.
Ein Drittel der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, die das Internet nutzen, tauscht sich mindestens einmal wöchentlich per E-Mail aus (vgl. KIM Studie 2006). 9% der Kinder berichten von seltsamen oder unangenehmen Mails in Form von Sex- und Kaufangeboten oder Viren. Leider ist in den letzten Jahren die unerwünschte Werbepost (Spam) explosionsartig angestiegen. Nach Schätzungen sind mehr als die Hälfte aller E-Mails, die rund um den Globus verschickt werden, Spam.
Wer im Internet aktiv ist, sollte sich eine zweite E-Mail-Adresse mit Fantasienamen anlegen, die er z.B. bei Communitys oder Gewinnspielen angeben kann, ohne die private Adresse in Anspruch zu nehmen. Diese ist nur Freunden und Vertrauten vorbehalten. Gerade für Kinder empfiehlt sich diese doppelte Ausführung. Wird die "öffentliche" Adresse mit Werbemüll zugeschüttet, löscht man sie und legt ggf. eine neue an. Das Postfach der "privaten" E-Mail-Adresse bleibt dann sauber und spamfrei.
Weiteres Problem der E-Mail-Kommunikation sind Viren, die sich über Anhänge und eingebettete Links auf den Computer einschleichen. Ein aktuelles Antiviren-Programm sowie die Vereinbarung, dass Kinder E-Mails von Unbekannten und Anhänge nicht öffnen, können schützen.
- Für Kinder: Wissen, wie's geht: E-Mail und Newsletter
- Für Kinder: Wissen, wie's geht: Viren, Würmer und Trojaner
- Digitale Grußpostkarten im Internet-ABC










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