Dienstag, 22. Mai 2012

Newsletter Nr. 18

Videos im Netz (Forts.)

Software für den richtigen Schnitt

Ist der Film im Kasten, beginnt der Feinschliff. Denn der Film soll schließlich sinnvoll geschnitten, hier und da vertont und mit Vor- und Abspann versehen werden. Sind diese Basics einmal erlernt, kommen mit jedem Videoschnitt neue Features hinzu, die integriert werden wollen.

  • Windows Movie Maker
    Seit Windows XP bringt Microsoft eine recht komfortable Videobearbeitungssoftware mit. Ob multimediale Diashow oder Bearbeitung des Urlaubsvideos: Mit dieser Software kann sofort munter arrangiert und bearbeitet werden.

    Über einen einfach zu bedienenden "Importierdialog" können Videos direkt von der Kamera oder aus einer Datei, Bilder sowie Audio und Musik in das Programm geladen werden. Das Video wird anschließend einfach zur weiteren Bearbeitung auf die Zeitachse gezogen. Zahlreiche Effekte stehen zur Verfügung, und auch Titel und Nachspann sind mit wenigen Klicks eingefügt. Zum Aneinanderfügen mehrerer Videoschnipsel oder Einsetzen von Fotos können die entstehenden Übergänge mit Übergangseffekten versehen werden.

    Kein Blockbuster kommt heute ohne den passenden Soundtrack aus. Im Movie Maker können diverse Audioformate wie wav oder mp3 importiert und unter das Video gelegt werden. Und auch der individuelle Audiokommentar lässt sich direkt zum Video aufzeichnen.
  • Software kaufen
    Gute Software zur Bearbeitung von Videos ist bereits unter 40,- EUR zu erhalten, sofern man nicht unbedingt die neueste Version einer Software kauft. Neueste Versionen kosten meist zwischen 90,- und 130,- EUR.

Tipp zur Veröffentlichung

Man muss - wie bereits erwähnt - bei der Erstellung der eigenen Filme auf Datenvolumen und Länge achten, wenn man sie bei einem Videoportal hochladen möchte.

Je nachdem, auf welches Portal das Video hochgeladen werden soll, gilt es also beim Schneiden auf die Länge des Films und beim Abspeichern des fertiggestellten Films auf die Dateigröße zu achten. Je länger der Film wird, umso schlechter ist später die Bildqualität, da mehr Informationen auf die vorgegebene Zielgröße komprimiert werden müssen.

Ist das Video geschnitten, vertont und gespeichert steht dem Upload eigentlich nichts mehr im Wege. Lediglich ein Account bei dem Videoportal der Wahl muss noch angelegt und das Video bei der Uploadroutine mit einer passenden Beschreibung sowie wichtigen Tags versehen werden.

Ähnlich wie bei einem Kinofilm muss natürlich auch für das eigene Video Werbung gemacht werden - vorausgesetzt möglichst viele Zuschauer sind erwünscht. Familie, Freunde und Arbeitskollegen sind die nächsten Ansprechpartner und findet das Video Anklang, werden sie es sicherlich weiterempfehlen.

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Ausschnitt aus dem Poster zum Kongress

Der Medienpass NRW in der Grundschule
Am 16. Juni 2012 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Technik, Essen: Kongress "Der Medienpass NRW in der Grundschule"

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