Dienstag, 22. Mai 2012

Newsletter Nr. 18

Videos im Netz (Forts.)

Ohne Player kein Video

Für den Filmgenuss im Internet bedarf es keines besonderen Geräts, es genügt die Installation kleinerer Zusatzprogramme, sogenannter Player oder Plug-ins. Windows bringt zwar in der Regel den Media Player mit, es fehlt diesem aber beispielsweise die Möglichkeit, Flash-Videos abzuspielen. Für weitgehend barrierefreien Videogenuss im Netz genügen im Grunde die Installationen des neuesten Flash- und des VLC-Players. Die Videoportale erkennen meist, ob die benötigte Software fehlt, und bieten einen direkten Link zum entsprechenden Download an.

Flash Player

Adobe hat mit seinem kostenlosen Flash Player bereits den zweistelligen Versionen-Bereich erreicht: Der Flash Player 10 ist die aktuellste Version dieses schlanken Browser-Plug-ins, das Videos im SWF-Format abspielt. Praktisch an Flash ist die plattformübergreifende Kompatibilität, die es ermöglicht, Videos im Flash-Format quasi auf sämtlichen Systemen abzuspielen, auf denen das Plug-in installiert ist. Flash Dateien, egal ob Film, Musik oder Animation, werden als Stream wiedergegeben und können zwischengespeichert werden. Das ermöglicht beispielsweise auch bei Internetverbindungen mit kleiner Bandbreite eine weitgehend ruckelfreie Videowiedergabe.

Quick Time Player

Aus dem Hause Apple kommt dieser Player mit der aktuellsten Version 7.3. Er ist in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Variante erhältlich. Neben der Abspielmöglichkeit zahlreicher Audio-, Video- und Grafikformate bietet die kostenpflichtige Version noch zusätzliche Wiedergabe- und Editierfunktionen sowie Aufnahmeoptionen an. Der Player kann auch als "Streaming Client" Inhalte wie Internetradio oder Videos abspielen.

VLC-Player

Der kostenlose VLC-Player (Video Lan Client) ist ein kleiner aber feiner Alleskönner. Seit 1999 wird er von französischen Studenten weiterentwickelt und unter der nicht kommerziellen, so genannten GNU Lizenz (General Public Licence) vertrieben. Bei dieser ist unter anderem auch die kommerzielle Anwendung der Software ausdrücklich erwünscht. Der Clou an diesem Player ist neben seinen Streaming-Funktionen, dass er fast sämtliche Formate abspielen kann.

Windows Media Player

Mittlerweile bei Version 11 angekommen, gehört der Windows Media Player zum Standard eines jeden Windows Computers. Erst seit Windows Vista liefert Microsoft aufgrund starker Proteste sein Betriebssystem auch ohne integrierten Player aus.
Bis heute hat sich die Software von einem simplen Wiedergabetool zu einer multifunktionalen Mediendatenbank gemausert. Neben dem Abspielen von Musik, Videos, Filmen und TV-Aufnahmen oder futuristischen Visualisierungen kann der Player auch Live-Streams aus dem Internet wiedergeben. Zum Aufrüsten des Media Players bietet Microsoft auf seiner Homepage diverse Plug-ins sowie zusätzliche Codecs, Skins oder Audioeffekt an.

Sind die Player installiert, wird der Browser neu gestartet und schon kann die Entdeckungstour durch das Angebot der Videocommunitys beginnen.

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Am 16. Juni 2012 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Technik, Essen: Kongress "Der Medienpass NRW in der Grundschule"

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