Dienstag, 22. Mai 2012

Newsletter Nr. 18

Videos im Netz (Forts.)

Kommentare, Tags und Co.

Konkurrenz belebt das Geschäft, und so sind auch die Anbieter der Videoportale stets um ihre Kundschaft bemüht. Fast täglich erscheinen neue Features aus der Welt des Web 2.0 und werben um die Gunst der User. Hier einige der bekanntesten Features:

  • Kanal
    Während es in der "realen Welt" recht schwierig ist, einen eigenen Fernseh- oder Radiokanal zu bekommen, besitzt jedes Mitglied einer Videocommunity automatisch einen eigenen "channel". Die visuelle Oberfläche des Kanals kann individuell gestaltet und angepasst werden. Je nach inhaltlicher Ausrichtung können Karibiklandschaften oder Eistüten den Hintergrund zieren. Entsprechend den kreativen Möglichkeiten des Anwenders und den zur Verfügung gestellten Optionen des Anbieters sind den grafischen Wünschen kaum Grenzen gesetzt.
  • Tags
    Wer sich die Mühe macht, ein Video zu erstellen, zu schneiden und schließlich im Internet zu veröffentlichen, möchte meist, dass möglichst viele Menschen das Video anschauen. Dafür sollte das Werk mit den wichtigsten Tags versehen sein. Tags sind virtuelle Etiketten, denen das Video zugeordnet werden kann. Ist in dem Video beispielsweise eine Aktion nach dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" zu sehen, macht es wenig Sinn, den Tag "Goldmedaille" zu setzen.
  • Kategorie
    Neben den Tags spielt die Auswahl der richtigen Kategorie eine wichtige Rolle bei der Einordnung des Videos. Kategorien sind - anders als die Tags - bereits vorgegeben. Doch auch hier kommt es auf die gut durchdachte Zuordnung des eigenen Materials an.
  • Kommentarfunktion
    Angemeldete Mitglieder dürfen Videos kommentieren und bewerten. Bewertungen werden meist in Form von Sternchen vergeben. Je mehr Sternchen, desto höher ist das Video bewertet. Hat ein Video beispielsweise bei 1.400.000 Aufrufen und 60.000 Bewertungen die volle Sternchenzahl erhalten, dann ist das eine wertvolle Auszeichnung. In Textkommentaren unterhalb der Videos ist es den Usern freigestellt, ihre Meinungen und Gedanken zum Gesehenen zu dokumentieren. Je nach Inhalt der Filme sind die schriftlichen Ausführungen mal weiterführend mal eher zu vernachlässigen. Beim Lesen der Textpassagen sollte allerdings die Anonymität der Verfasser bedacht werden. Diese verleitet unter Umständen zu Äußerungen, die im persönlichen Gespräch weniger drastisch ausfallen würden. Die innerfamiliäre Medienerziehung sollte deswegen auch den Umgang mit den Kommentarfunktionen umfassen.
  • Einbetten oder Permalink
    Videoportale bieten meist zwei Optionen, ein Video in die eigene Homepage zu integrieren. Eine Möglichkeit ist die einfache Verlinkung mit einem Permalink. Dieser soll gewährleisten, dass die referenzierte Seite für immer erhalten bleibt. Eine elegantere Möglichkeit ist die direkte Integration des Players in die Homepage. Jedem Video ist für diesen Zweck eine Codezeile zur Seite gestellt, die einfach per LinkpfeilDrag & Drop in den eigenen Linkpfeilhtml-Code oder das LinkpfeilCMS (Content Management System) kopiert werden kann. Schon erscheint der Player des Anbieters auf der eigenen Seite und die User können das Video gleich dort betrachten.

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Ausschnitt aus dem Poster zum Kongress

Der Medienpass NRW in der Grundschule
Am 16. Juni 2012 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Technik, Essen: Kongress "Der Medienpass NRW in der Grundschule"

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