Newsletter Nr. 18
Videos im Netz (Forts.)
Film ab - mit wenigen Klicks zum eigenen Movie
So viel Freude es macht, in den gesammelten Werken der Videoportale zu stöbern und sich mit Mitgliedern auszutauschen: Eigene Kurzfilme zu erstellen und zu präsentieren macht noch mehr Spaß!
Dank der technischen Möglichkeiten kann heute jeder zum kleinen Steven Spielberg werden und seine Fantasien in bewegte Bilder verwandeln. Dazu ein paar Informationen, wie mit einfachen Möglichkeiten und ohne Profiwissen schöne Videos am eigenen PC entstehen können:
Hardware: der Computer
Anders als bei aufwändigen Computerspielen wird zur Bearbeitung einfacher Videos keine High End Grafikkarte benötigt. Zur Bearbeitung längerer Videos empfiehlt sich eine leistungsstarke CPU (ab 2 GHz), ein großer Arbeitsspeicher (ab 2 GB) und eine DirectX 9 fähige Grafikkarte als Ausstattung.
Neuere Rechner bringen diese Voraussetzungen aber meist bereits mit und reichen somit für den Heimbedarf vollkommen aus. Im Grunde können mit jedem neueren PC Videos aufgenommen, geschnitten und hochgeladen werden. Je geringer Rechenpower und Arbeitsspeicher sind, desto länger benötigt der PC für einzelne Arbeitsschritte wie beispielsweise das Komprimieren des Videos.
Webcam
Für erste filmerische Gehversuche genügt eine einfache und kostengünstige Webcam. Diese gibt es im Handel bereits ab etwa 15,- Euro. Vor allem kleine Animationsfilme mit Lego-, Knet- oder Playmobilfiguren lassen sich mit diesen Mini-Cams gut umsetzen. In dieser Preisklasse ist Kreativität gefragt, um den Mangel an Bildqualität auszugleichen. Die Auflösung liegt teilweise nur bei 640x480 Pixeln und nicht bei allen ist ein Mikrofon integriert.
Wer mehr investieren möchte, erhält ab ca. 70,- EUR Webcams, die ein gestochen scharfes Bild und für kleine Filme schon ein gutes Gesamtergebnis liefern. Manche Cam bietet zudem einen Button, der es ermöglicht, ganz einfach bei YouTube das eigene Videos hochzuladen.
Videokamera
Ein klarer Nachteil der Web Cam: Sie kann nur in Verbindung mit dem Rechner genutzt werden. Wer also Videos außerhalb der eigenen vier Wände machen möchte, muss sich nach einer Alternative umschauen. Auch hier ist das Angebot in den vergangenen Jahren gewachsen. Ähnlich wie bei der digitalen Fotografie sind die Preise der Geräte entsprechend ihrem Angebot deutlich gefallen. Einsteigermodelle sind schon unter 200,- EUR erhältlich. Gute Gebrauchtmodelle können bereits ab 70,- EUR ersteigert werden.
Bei der Auswahl solcher Modelle sollte man sich fragen, wofür die Kamera genau gebraucht wird. Ist die ständige Verfügbarkeit wichtig, sollte die Digicam klein und handlich sein, so dass sie in eine Jacken- oder Handtasche passt. Möchten Sie auch Motive in der Ferne aufnehmen, so benötigen Sie einen großen Zoom und einen Bildstabilisator, der bis zu einem bestimmten Grad verwackelte Aufnahmen verhindert. Auf ein gutes Mikrofon sollte der achten, der neben den Bildern auch Musik, Stimmen oder Geräusche in guter Qualität aufnehmen möchte.










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