Dienstag, 22. Mai 2012

Spiele

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"Mensch ärgere dich nicht", das wohl bekannteste Gesellschaftsspiel in Deutschland, ging 1912 in Serienproduktion. Doch der Verkauf lief zunächst schleppend. Mit welchem Marketingtrick machte sein Erfinder Josef Friedrich Schmidt sein Spiel populär?


Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges ging Schmidt dazu über, zu jedem Spiel (Preis: 35 Pfennig) ein Pfund Zucker gratis dazu zu geben. Die Nachfrage war enorm und wuchs im Verlauf der Kriegsjahre beständig an.
Im Ersten Weltkrieg verschenkte Schmidt 3000 Spiele an Lazarette, in denen sich die Soldaten die Langeweile mit dem Spiel vertreiben sollten. Die Taktik ging auf. Als die Soldaten heimkehrten, wollten sie nicht mehr auf das Spiel verzichten.
Schmidt überzeugte seinen Schwager Ernst Litfaß, ihm unentgeltlich Werbefläche auf den gleichnamigen Anzeigensäulen zu überlassen. Die umfassende Plakatierung verhalf dem Spiel zum gewünschten Durchbruch.
Mit Hilfe einflussreicher Gönner organisierte Schmidt einen 'Mensch-ärgere-dich-nicht-Wettbewerb' unter Wasser. Die in Massen eingeladene Presse berichtete ausführlich über das außergewöhnliche Spektakel und machte das Spiel schlagartig bekannt.
 

 
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Ausschnitt aus dem Poster zum Kongress

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Am 16. Juni 2012 von 10 bis 16 Uhr im Haus der Technik, Essen: Kongress "Der Medienpass NRW in der Grundschule"

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