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Rechtsextremismus im Netz
(10.08.2006)
Das Internet bietet rechtsextremen Gruppierungen die Möglichkeit, ihr Gedankengut relativ einfach zu verbreiten. So hat zwar in den letzten Jahren die Verfolgung von Internet-Kriminalität durch die Justiz deutlich zugenommen, doch sind dem auch Grenzen gesetzt: Websites werden anonym im Ausland hochgeladen, so dass die Verantwortlichen nur schwer ausfindig gemacht werden können.
Viel wichtiger als Verbote - die zudem immer wieder durch spitzfindige Aktionen umgangen werden - erscheint daher die Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen, aber auch der Eltern und Pädagogen. Denn nicht immer sind rechtsextreme Angebote und Parolen sogleich als solche zu erkennen.
Die Broschüre 'Vernetzter Hass im web - was tun!'
Die Broschüre von jugendschutz.net bietet auf 44 Seiten Informationen rund um die rechte Szene: zu Kameradschaften, Musik, Frauenbild und -organisationen, Kleidung, Kampfbegriffe etc.
Juristische Regelungen gegen rechtsextreme Handlungen werden erläutert und aktive Maßnahmen im Netz gegen Diskriminierung und für Toleranz und Demokratie vorgestellt.
Bestellung:
Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ)
Taunusstraße 4-6
65183 Wiesbaden
Die Broschüre ist zudem im Internet als PDF-Download (5,4 MB) erhältlich:
'Vernetzter Hass im web - was tun!'
Unter diesem Link findet sich zudem der Hinweis auf die CD-ROM 'Rechtsextremismus im Internet' für Lehrer und Pädagogen, herausgegeben von jugendschutz.net in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB).










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