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Rettet die Tintenmännchen! (10.01.2008)
Auf den ersten Blick sieht das Onlinespiel "Scribble" aus wie eine mehr oder weniger gelungene Kopie des guten alten Klassikers "Lemminge". Bei genauerem Hinsehen hat das Game dann aer doch deutlich mehr zu bieten: Wer das kostenlose Onlinespiel "Scribble" startet, kann zusehen, wie kleinen Tintenmännchen von der Decke fallen und danach auch schon gleich los marschieren. So wie die guten, alten Lemminge achten sie dabei aber nicht auf Gefahren. Sie fallen in Gruben und laufen bösen Monstern blindlings in die Arme.
Da muss natürlich irgend jemand eingreifen - und zwar wir. Wer die Tintenmännchen retten will, zeichnet einfach mit der Maus in die Bilder hinein. Live. Während des Spiels. Mit einem virtuellen Federstrich lassen sich Brücken bauen, Barrikaden errichten oder umher tollende Monster einzäunen. Das macht von Anfang an Spaß - und ist trotzdem eine Herausforderung, auch wenn es ganz einfach klingt. Denn zum einen sind die Spielszenen relativ groß, man muss eine Menge hin und her scrollen, zum anderen halten die virtuellen Tintenstriche nicht ewig. Nach ein paar Sekunden verschwinden sie einfach. Hoffentlich läuft in dem Moment nicht gerade ein Tintenmännchen über die fürsorglich gezeichnete Brücke.
Doch es gibt noch eine dritte Hürde: Irgendwann ist das Tintenfass leer, und man kann nichts mehr zeichnen. Man muss sein Zeichentalent also mit Bedacht einsetzen. Ein herrlicher Spaß. Und weil die Spielstände sogar gespeichert werden, kann man alle paar Tage vorbei schauen und dort weiter spielen, wo man vorher aufgehört hat.










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