Dr. Surf
Versteckte Bildinformationen im Windows Explorer zeigen (03.09.2007)
Liebe Nutzer des Internet-ABC,

nahezu alle modernen Digitalkameras speichern beim Betätigen des Auslösers nicht nur das Foto selbst auf dem Speicherchip, sondern auch einige Zusatzinformationen. Etwa Angaben wie Datum und Uhrzeit der Aufnahme, gewählte Belichtungszeit, Anzahl der Pixel, Brennweite oder Blende. Diese so genannten Exif-Daten werden automatisch in der JPG-Bilddatei gespeichert und können später jederzeit vom Fotografen wieder abgerufen werden, nicht nur in der Kamera selbst, sondern auch auf dem PC.
Die meisten verwenden speziellen Bildbearbeitungsprogramme, um die Exif-Daten aus den Bildern auszulesen. Die kostenlose Bild-Software Irfanview erledigt das zum Beispiel. Doch es muss gar keine extra Software her, die Exif-Daten lassen sich auch direkt im Windows Explorer anzeigen. Dazu zunächst im Menü "Ansicht" die Funktion "Details" aufrufen. Anschließend erscheinen die Bilddateien in Tabellenform im Explorer. Um weitere Details einzublenden, einfach mit der rechten Maustaste auf einen der Spaltenköpfe klicken - beispielsweise auf "Name" - und den Befehl "Weitere" verwenden.
Im nachfolgend präsentierten Fenster werden nun zahlreiche Extra-Informationen angezeigt. Die gewünschten Infos kann man auswählen und mit "OK" bestätigen. Anschließend stellt der Explorer schön übersichtlich in separaten Spalten alle gewünschten Daten dar, und auf Wunsch lassen sich die digitalen Bilder nun sogar nach bestimmten Kriterien sortieren. Praktisch.
Ihr Doktor Surf









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