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Spaß im Netz - aber sicher!
(16.05.2008)
Jugendliche aus sieben europäischen Ländern trafen sich vom 14. - 16. Mai auf Einladung der Stiftung Digitale Chancen auf dem Stempferhof bei Nürnberg, um mit internationalen Experten ihre Ideen für das Internet der Zukunft zu diskutieren und zu überlegen, wie man sicher Spaß im Netz haben kann.
Ein Profil auf SchülerVZ, die Partyfotos auf flickr.com und Videos auf Youtube - für Jugendliche ein Spaß, für viele Eltern und Pädagogen ein Grund zur Beunruhigung. Am Youth Protection Roundtable kommen deshalb Kinderwohlfahrtsorganisationen aus Europa zusammen mit Unternehmensvertretern, um über technische Lösungen und pädagogische Maßnahmen für einen besseren Jugendmedienschutz zu beraten. Neu dabei ist der Young Roundtable mit Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren.
Für die jungen Leute ist Internetsicherheit ein wichtiges Thema, viele haben schon Erfahrungen mit Onlinebelästigungen gemacht oder sind im Internet auf Inhalte gestoßen, die ihnen unangenehm waren. Sie haben gute Ideen mitgebracht an den runden Tisch, um die Probleme zu lösen. Allerdings glauben sie, dass Gleichaltrige die besseren Ratgeber sind, wenn es um Internetsicherheit geht.
Während die Erwachsenen Risiken der realen Welt eher einschätzen können, fehlt ihnen oft die Erfahrung und Orientierung in der virtuellen Welt der Kinder. Medienkompetenz und Training sind daher für Kinder und Jugendliche ebenso wichtig wie für Erwachsene, damit die Chancen des Internet in Alltag, Schule und Beruf genutzt werden können.
Sicherheitstraining anderer Art gab es zum Abschluss des Treffens, als die Jugendlichen und Erwachsenen gut gesichert durch Klettergurte und Karabinerhaken mit viel Spaß den Kletterwald in Pottenstein eroberten.
Der Young Roundtable wird unterstützt durch die Unternehmen Vodafone, Microsoft und F-Secure.
Weitere Informationen
Über den Youth Protection Roundtable
Der Youth Protection Roundtable - Runder Tisch für den Jugendschutz - ist ein Projekt im Rahmen des Safer Internet Action Plans der Europäischen Kommission und wird mit einer Laufzeit von November 2006 bis April 2009 gefördert.
Das Ziel des Runden Tisches ist ein gegenseitiger Austausch zur Annäherung pädagogischer und technischer Aspekte an das Thema Jugendschutz. Nutzerinnen und Nutzer - sowie im Falle von Minderjährigen deren pädagogisch Verantwortliche - sollen dazu befähigt werden, das Internet sicher zu nutzen.
Zusätzlich zum Kampf gegen illegale Inhalte und deren Quellen benötigen Nutzerinnen und Nutzer die Medienkompetenz sowie adäquate technische Lösungen. Um Jugendliche zu einem selbstbestimmten Umgang mit dem Internet zu befähigen, müssen die technischen Lösungen für jedermann benutzbar sein.
Das übergeordnete Ziel ist der Austausch zwischen pädagogischen Experten seitens der Wohlfahrtsorganisationen und den technischen Spezialisten seitens der Filtersoft- und hardwarehersteller. Dieser Austausch hat die Entwicklung geeigneter Maßnahmen gegen ungewollte und schädliche Inhalte zum Ziel.
Die Mitglieder des Runden Tisches werden sich für insgesamt fünf halbjährliche Sitzungen zusammenfinden. Die Ergebnisse der Sitzungen werden auf der Webseite veröffentlicht.










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